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Migrationspakt – was ist das?

Migrationspakt

Am 10./11. Dezember will unsere Regierung den „Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration“ in Marrakesch unterschreiben, zu deutsch: Globaler Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration oder kurz Migrationspakt.

Es geht uns alle an, kann potentiell unseren Alltag massiv verändern und bis die AfD dazu eine Debatte im Bundestag erzwang, fand sich nichts darüber in den Medien. Jetzt ist eine Diskussion um das Abkommen entbrannt und polarisiert mal wieder dieses Land, bis hinein in die CDU – auch dort regt sich inzwischen Widerstand.

Unverbindlich sei der Pakt, rein symbolisch oder gar gut im Sinne Deutschlands, sagen die einen. Ein verhängnisvoller Schritt in Richtung einer dauerhaften Massenzuwanderung aus den Armenhäusern der Welt, behaupten die anderen. Was stimmt?

Nachdem ich mir widersprüchliche Videos und Zeitungsberichte aus beiden Lagern angeschaut hatte, wollte ich unbedingt den 32-seitigen Text dieses Migrationspaktes im Original lesen. Es hat mich sehr verwundert, dass meine Suchworte mit „Original Text“ oder „exakter Wortlaut“ in deutsch auf der ersten Seiten der großen Suchmaschinen, ausschließlich parteiliche Interpretationen einiger Passagen zutage förderten… erst spät fand ich innerhalb der Berichte den entscheidenden Link: http://www.un.org/depts/german/migration/a73-12-part-II.pdf 

Da die Pakt Gegner behaupten, die deutsche Übersetzung sei in entscheidenden Passagen nicht ganz korrekt, habe ich dann auch noch den den offiziellen UNO Text in Englisch gesucht https://refugeesmigrants.un.org/sites/default/files/180711_final_draft_0.pdf  (Deutsch ist keine UNO Amtssprache und daher ist der deutsche Text nicht maßgeblich)… und muss den Gegnern an einigen Stellen zustimmen. Hmmm,.. welcher Bundesbürger hat die Voraussetzungen und vor allem auch die Zeit, um sich selbst objektiv zu informieren?

 

Mein Fazit: hast du wenig Zeit, dann vergiss deine Vorurteile gegenüber „rechten Populisten“. Sie sprechen an, was die Massenmedien verschweigen und in der deutschen Übersetzung harmloser klingt als im offiziellen UNO Text.
Es gibt inzwischen eine Reihe von youtube Videos zum Thema: Mein persönlicher Tipp
https://www.youtube.com/watch?v=2gFQ6qhWea8 (18 min ) und

Der Pakt ist „nicht bindend“ .. und ist es plötzlich doch: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/migrationspakt-so-einfach-wird-er-zum-gesetz/

 

Wer Wahrheit sucht, sollte selbst im Original recherchieren zur Not auf deutsch (sonst in englisch, arabisch, französisch, spanisch, chinesisch und russisch). Um zu wissen wo es sich lohnt zwischen den Zeilen zu lesen, ist es enorm hilfreich, sich zusätzlich mit den verschiedenen Interpretationen der gegensätzlichen Protagonisten auseinanderzusetzen. Wer glaubt, einen guten Überblick zum Weltgeschehen zu haben, indem er sich auf die Abendnachrichten beschränkt oder Spiegel Online für eine neutrale Quelle hält, irrt in diesem Fall. Wer einmal lügt ..,

 

Mir scheint, dass man sehr genau vergleichen muss, was vorn im Pakt proklamiert wird und wie das zusammenpasst mit den spezifischeren Ausgestaltungen weiter hinten. Für mich ist da (zu) viel Raum für Interpretationen – vorn wird z.B. auf die Unterscheidung von Flüchtlingen und Migranten hingewiesen:

 

„Lediglich Flüchtlinge haben ein Anrecht auf den spezifischen internationalen Schutz, den das internationale Flüchtlingsrecht vorsieht. Der vorliegende Globale Pakt bezieht sich auf Migranten und stellt einen Kooperationsrahmen zur Migration in allen ihren Dimensionen dar“. Das klingt richtig gut und so als hätten Migranten weniger Schutz?
Wenn ich die Ausgestaltung des Pakts hinten lese, dann finde ich da lauter Rechte, als ob dieser Pakt das Ziel verfolgt, den Migranten den identischen Status wie Flüchtlingen einzuräumen – ALLE sind gleichermaßen willkommen? Wieviele sind das?

 

Unter Punkt 22: „Schaffung von Mechanismen zur Übertragbarkeit von Sozialversicherungs- und erworbenen Leistungsansprüchen“

steht, dass arbeitende Migranten (für die der aufnehmende Staat zuvor alle Eingliederungsmaßnahmen bezahlt hat, um sie für den Arbeitsmarkt vorzubereiten) der gleiche Zugang zu den Sozial- und Gesundheitsystemen des Ziellandes gewährt werden soll (dies gilt auch schon bevor sie Arbeit finden), wie den „Einheimischen“ (die die Milliarden im Sozialhaushalt erst einmal erarbeitet haben). Zudem seien Rentenansprüche aus dem Heimatland zu übernehmen und an das Niveau des aufnehmenden Staates anzugleichen.

 

Wenn dem so ist, dann kann sich jeder  Mensch, der mit den Lebensbedingungen in seinem Heimatland unglücklich ist, auf den Weg in ein Land mit hohen Sozialstandards machen. Angeblich wollen zwei Drittel der Afrikaner in die USA oder die EU, wenn sie die Mittel hätten. Die will man anscheinend zur Verfügung stellen…

 

Auf mich wirkt der Pakt wie ein Trojanisches Pferd. Was in den den ersten Absätzen so förderungswürdig humanitär daher kommt kostet Unsummen an Organisationsaufwand und Geld für die Umsetzung.  Zugleich braucht es einen Schub an Bürokratie bei allen Beteiligten – auch den (nicht funktionierenden) Ursprungsländern, um ihre Ausreisewilligen ordnungsgemäß mit entsprechenden Papieren und Informationen auf den vielversprechendsten Weg zu schicken.. so das erklärte Ziel des UN Pakts.

 

 

 
Peter Scholl Latour hat Politik und Islamkunde studiert und  war als Auslandskorrespondent und Kriegsberichterstatter an allen Krisenherden der Welt. Er sprach im Gegensatz zu fast allen anderen deutschen Korrespondenten, die später im Nahen Osten eingesetzt waren, die Landes­sprache, kannte die Sitten und vor allem die Geschichte der Länder.

Integration

Selbstverständlich wird auch gefordert, dass Migranten sich den Aufnahmeländern anpassen sollen – wie gut das in der Masse funktioniert, erlebt Deutschland jetzt schon.

Eine kleine Begebenheit dazu am Rande: eine Freundin von mir wartete kürzlich am Ortsrand an einer roten Ampel. Ein mutmaßlicher Asylant, der zufällig vorbeikam, trat aus heiterem Himmel mit voller Wucht gegen ihr Auto und brach den Rückspiegel ab. Sie war so aufgebracht, dass sie ihm – entgegen der Warnungen ihrer Beifahrerin – nachhetzte, um ihn zu stellen, was aber nicht gelang. Sie rief die Polizei an und suchte nach dem nächsten Straßenschild, um ihren Standort anzugeben. „Macht nichts“ sagte der Polizist, „wir finden Sie“. Dank moderner Überwachungsmethoden traf der Streifenwagen ziemlich zügig ein, nur… die Beamten weigerten sich den Vorfall aufzunehmen. Es liege ja kein Personenschaden vor, und auch auf eine Zeugenvernehmung wurde verzichtet …

Abschlussfrage: Liegt die hohe Zustimmungsrate für diesen Migrationspakt im Rest der Welt vielleicht daran, dass auf die allermeisten Länder keinerlei Einwanderung zukommen wird?

 

Vielleicht erkläre ich mich dann auch zum „Klimaflüchtling“ und suche mir ein subtropische Land, das mir die höchste Rente auszahlt… wenn es denn solche Länder in den wärmeren Gefilden gibt.

 

Aber Spaß beiseite: Statt riesige Summen aufzuwenden, um jeden  Erdenbürger in einer weltumspannenden Datenbank zu erfassen (angeblich unter Einhaltung der Privatsphäre) (das steht in Ziel 1) , um jedem damit das Recht auf Aufenthalt im Staat seiner Wahl zu verschaffen, könnte man mit dem gleichen Geld ein Vielfaches bewirken, wenn man es lokalen Hilfsorganisationen überweist, die nachweislich im Land bereits für bessere Lebensbedingungen und Bildung sorgen.

Alles was auf Regierungsebene diesen „Migrations-Export“ Ländern zufließt, versickert in den (auch im UN Pakt erwähnten) korrupten Strukturen, (dort ist das natürlich angenehmer formuliert). Wer hinter die Kulissen großer Hilfsorganisationen schaut, verliert auch dort das Vertrauen in die Effizienz des eingesetzten Geldes…

Mit Abstand am effizientesten sind kleine, herzbasierte Initiativen, die viel mehr bewirken wollen und könnten, wenn sie nicht unter ständigem Geldmangel leiden würden… und es würden viele mehr entstehen, wenn die UN dafür Gelder zur Verfügung stellen würde. Tatsächlich haben fast alle Geberländer im Vorfeld der großen Flüchtlingswellen, ihre Zuwendungen für humanitäre Hilfe vor Ort drastisch reduziert und damit zum Massenexodus beigetragen.

Falls du bis hierher weitergelesen hast, dann wird entweder Wut oder Angst in dir aufsteigen, oder du wirst das alles als Schwarzmalerei abtun und mich als herzlos und fremdenfeindlich abstempeln. Aufgrund meines Lebenslaufs bin ich weder das eine, noch das andere und habe viele persönliche Freunde aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Was mich im Zusammenhang mit .dem Migrationspakt am stärksten beunruhigt ist die Bemerkung eines UN Insiders bei laufendem Mikrofon, dass man davon ausgeht, Deutschland könne über 100 Millionen Migranten verkraften…. (Sowie ich den Link wiederfinde, folgt er)

Und bitte, mach gleich eine kleine Übung, die dein zusammengezogenes Herz wieder zum Leuchten bringt.z.B.
1. tief atmen,
2. verbinde dich mit der Quelle, spüre die Erdung unter deinen Füßen und und die Anbindung an den Schöpfer,
3. Licht einatmen, Angst ausatmen, bist du spürst, dass du dich wieder entspannst.

Was können wir tun?

1. Auf die Schnelle – Petition unterschreiben
https://www.patriotpetition.org/2018/07/26/globalen-migrationspakt-der-uno-stoppen-nationale-souveraenitaet-erhalten/Die Petition ist übrigens lesenswert!

2. wer Zeit hat:– Zu den Migrationspakt-Meldungen Leserbriefe an Zeitungen und Kommentare an die Systemmedien schicken.- Politiker persönlich anschreiben und sie auffordern, in ihrer Fraktion alles in Bewegung zu setzen, dass am 10./11. Dezember der Migrationspakt nicht von Deutschland unterschrieben wird. Hier findest du zu deinem Wahlkreis und deinem Abgeordneten  www.bundestag.de/abgeordnete/

Persönlich werde ich einen dritten Weg wählen, denn:

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Wir erschaffen uns unsere Realität, sowohl individuell als auch kollektiv mit unseren Gedanken und Gefühlen. Statt Affirmationen wie “Ich bin reich”, die selten wirken, weil mein Unterbewustsein sofort rebelliert, hat der Amerikaner Noah St. John sog. Afformationen entwickelt, und die Behauptung in eine Frage verwandelt. “Warum bin ich reich?”. Schon springt das Unterbewusstsein an und sucht nach entsprechenden Gründen. Der Trick dabei ist, dass man nicht aktiv versucht, Antworten zu finden. Die kämen aus dem Ego und schränken das Universum ein, Lösungen zu finden, die jenseits unseres Verstandes liegen und potentiell noch viel großartiger sind, als wir es uns vorstellen können..

Hier ein paar Vorschläge, was du dich fragen könntest:
1. Warum habe ich ein Anrecht auf meinen Raum?
2. Warum habe ich als Deutsche ein Anrecht auf meinen Raum?
3. Was braucht es, damit jeder Mensch auf dieser Welt im Einklang mit sich und der Natur in Frieden leben kann?
4. Warum müssen menschengemachte Gesetze und Vorschriften meinem und dem höchsten Wohle aller (auch der Natur) dienen?

Lass deine Phantasie spielen und wenn du noch eine bessere Afformation findest, dann poste sie auf meiner neuen Webseite im Blog bei den Kommentaren…. morgen sollte dieser Newsletter dort zu finden sein.

Ein letzter Vorschlag: nimm dir mehrmals am Tag ein paar Minuten Zeit, in deine Lieblingsafformation hineinzufühlen und verbinde dich gleichzeitig mit dem Feld aller anderen Leser, die gleiches tun. Zeit ist eine Illusion, daher ist es nicht wichtig, dass wir uns auf eine fixe Zeit verabreden.
Wir kreieren trotzdem ein Kollektiv, das die Wirkung vervielfacht!

Kommentare

  1. Post comment

    liebe Astrid,
    herzlichen Dank für deinen interessanten Newsletter! Hat mich sehr berührt, wie du beide seiten beleuchtest und lösungsvorschläge anbietest. Auf das wesentlich reduziert, hast du sehr rund informiert. vielen Dank!

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